Im Mittelalter war es üblich, die Aachener Bäcker ihren Stammkunden zu Ostern einen Poschweck (= Osterbrot ) schenkten. Dieses Brauchtum wurde den Bäckern irgendwann einmal zu kostenintesiv und sie weigerten sich Ostern 1846, die Poschwecken als Ostergeschenke weiterzubacken.

Die Folge waren Unruhen bei den Aachener Bürgern, denen es aufgrund der Industrialisierung schon schwer genug ging. Erst Ende des 19. Jahrhunderts ist es den Aachener Bäckern gelungen, sich endgültig von dieser Verpflichtung zu Ostern zu befreien.

Wer aber dieses Gebäck mit langer Geschichte testen möchte, der muss folgendes tun:

Hefe mit Milch und 1 EL Zucker vermischen, 30 Minuten aufgehen lassen. Mit Mehl, Butter, Zucker, Eigelb, Vanillezucker und Salz verrühren. Rosinen und Nüsse unterkneten. Würfelzucker zum Schluss von Hand einkneten. Drei Laibe daraus formen. Ei mit Salz und 2 EL Zucker vermischen und damit die Laibe bestreichen. Nochmal 30 Minuten gehen lassen. 40-45 Min. bei 180 Grad (vorgeheizt) ca. 40-50 Minuten backen. Folgende Zutaten werden benötigt:

100 g Hefe
1/2 l warmer Milch
3 EL Zucker
1 kg Mehl
300 g Butter
100 g Zucker
3 Eigelb
2 P. Vanillezucker
2 TL Salz
250 g Rosinen
250 g geröstete, grob gehackte Nüsse oder Mandeln
250 g Würfelzucker
1 Ei und 1 Prise Salz

Wer Lust daran hat, kann die Poschweck noch mit Mandeln auf der Decke verzieren. Je nach Geschmack ist auch die Zugabe von Zitronat und Orangeat zu empfehlen.

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